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1994 wurde das Komponistenviertel als Sanierungsgebiet förmlich festgelegt. Seit 1996 ist es zudem Teil des Erhaltungsgebietes Weißensee-Süd. Nach 16 Jahren der Sanierung erfolgte im Juli 2010 die förmliche Aufhebung der Sanierungssatzung.

Die Schwerpunkte der Sanierung lagen in der Erneuerung der Wohn- und Gewerbegebäude, der Verbesserung der Infrastruktur und der Aufwertung des öffentlichen Raumes durch Neuanlage und Gestaltung öffentlicher Grünflächen, Spielplätze und der Straßenräume. Bei der Sanierung der Wohnsubstanz galten der Schutz der Bewohner vor Verdrängung und die Schaffung familiengerechten Wohnraums als wichtige Ziele. Während der Sanierung wurden rund 2.300 Wohnungen saniert und 1.100 Wohnungen neu gebaut. Zum Abschluss der Sanierung lebten im Komponistenviertel rund 7.400 Einwohner in 4.650 Wohnungen auf 488 Grundstücken mit einer Fläche von 49,6 ha (Stand 07/2010).

Zwischen 1990 und 2001 wurden innerhalb des Sanierungsgebiets 650 Wohnungen unter Einsatz öffentlicher Fördermittel instand gesetzt, von denen rund 560 belegungs- und mietpreisgebunden sind. Diese Bindung aufgrund der Förderung gilt auch nach Aufhebung der Sanierungssatzung weiter, denn diese wurde zwischen dem Land Berlin und den Eigentümern in Förderungsverträgen vereinbart, die weiterhin Bestand haben. Derzeit sind noch fast alle ehemals geförderten Wohnungen in der Bindung. Bis 2020 besteht die Bindung für die Mehrzahl (84 Prozent) der gebundenen WE fort, erst danach ergibt sich eine deutliche Veränderung. 2034 wird die Bindungsfrist für die letzten Wohnungen im Komponistenviertel enden.

Weitere Informationen auf stadtentwicklung.berlin.de

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